GINA

Filmstill: © Film AG Produktions GmbH

Ulrike Kofler | AT 2024 | 100 Minuten | dt. OV


FILM + GESPRÄCH

Dienstag, 24.03.2026 | Admiral Kino | 19:30 Uhr

Nonstop-Kinoabo gültig + limitierte Kulturpass-Freikarten direkt an der Admiral Kino-Abendkasse erhältlich!


Mit unserer diesjährigen m:pathy-Filmreihe stellen wir wieder die kritisch-reflexive Frage „Who cares?“ und laden das Publikum dazu ein, mittels Filmen aus dem Bildungs-, Gesundheits- und Sozialbereich gemeinsam Antworten zu finden. Zum Auftakt der Reihe freuen wir uns, Ulrike Koflers emotionalen Spielfilm GINA präsentieren zu dürfen.

Im maroden Mietshaus am Stadtrand versorgt die 9-jährige Gina nicht nur ihre kleinen Brüder, sondern auch ihre schwangere Mutter Gitte, will aus Gittes On-Off-Freund endlich einen richtigen Vater und aus Gittes Mutter eine liebevolle Oma machen. Gina kämpft gegen Hoffnungslosigkeit, Verwahrlosung und das Jugendamt, für das Baby in Gittes Bauch und für sich selbst.

Ein weibliches Drei-Generationen-Porträt aus der Sicht eines Kindes, das sich nicht damit abfinden will, dass das Schicksal einzig davon abhängt, wo man hineingeboren wird. 

Im Anschluss an das Screening ist ein Filmgespräch mit Menschen mit Bezug zur Wiener Kinder- und Jugendhilfe geplant.
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Gefördert aus dem Kulturbudget des Bezirks Neubau

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Inhaltshinweise: Das Veranstaltungsformat setzt sich intensiv mit den Themen Armut, Verwahrlosung, Lieblosigkeit und Bildungsnot auseinander. Dabei werden emotional potentiell belastende Themen (u.a. Kindeswohlgefährdung, Abhängigkeitserkrankungen, Vernachlässigung/Verwahrlosung von Kindern, Substanzkonsum während der Schwangerschaft) verhandelt. Wir möchten unser Publikum hiermit zu einem achtsamen Umgang mit der eigenen Erfahrungsbiographie einladen, um gut für sich selbst abzuwägen, inwiefern es sich den oben genannten Themen aussetzen möchte.

Weitere Informationen und konkrete Unterstützung für Frauen* in Krisensituationen sind beispielsweise hier zu finden: https://www.wien.gv.at/menschen/frauen/beratung/frauennotruf/

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Hinweise zur Barrierefreiheit: Das Admiral Kino ist aufgrund der baulichen Gegebenheiten leider nicht vollständig barrierefrei. Der Zugang zum Kinosaal ist jedoch über die Saaltüren in der Wimbergergasse möglich. Das Admiral Kino verfügt zudem leider über keine barrierefreie Toilette. Die nächstgelegene barrierefreie WC-Möglichkeit befindet sich in der Lugner City.